Österreichische Voralpen im Mai: Traunstein und Ötscher

M&H

Wenn im Hochgebirge noch zu viel Schnee für Gipfeltouren liegt und der Frühling überall seine Blütenpracht entfaltet, dann bieten sich die Voralpen als lohnendes Tourenziel an. Auch hier in der Nähe gibt es jede Menge Neues und Spannendes zu entdecken, unter anderem zwei mächtige Könige…

I. Traunstein

Dass für mich als Oberösterreicher auch der Traunstein, quasi das Wahrzeichen des Salzkammergutes, zu diesen bislang weißen Flecken gehört, ist eine Schande, die ich nun endlich tilgen wollte. Bei diesigen Verhältnissen stiegen wir über Miesweg und Naturfreundesteig in leichter, bestens versicherter Kraxelei zum Plateau und querten es zum Gipfel. Obwohl sich nun langsam die Sonne zeigte, blieb die Fernsicht stark eingeschränkt – das nahe Tote Gebirge konnten wir bestenfalls erahnen. Deshalb stiegen wir nach unserer Gipfelrast bald über den Mairalmsteig ab und zum Ausgangspunkt am Ufer des Traunsees zurück.

im oberen Teil des Naturfreundesteiges, Rückblick auf den Traunsee

im oberen Teil des Naturfreundesteiges, Tiefblick auf den Traunsee

Ebensee im Nebel

Ebensee im Nebel

Felsfenster

Felsfenster

Gmunden

Gmunden

Blick nach Norden

Blick nach Norden

am Gipfelplateau

am Gipfelplateau

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Abstieg über den Mairalmsteig

Abstieg über den Mairalmsteig

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Wolken über der Schlafenden Griechin

Wolken über der Schlafenden Griechin

Katzenstein

Katzenstein

Rückblick auf den Verlauf des Mairalmsteiges

Rückblick auf den Verlauf des Mairalmsteiges

zurück am Ufer des Traunsees

zurück am Ufer des Traunsees

II. Ötscher

Die Ötschergräben, der Rauhe Kamm und ein Gipfelbiwak sind die Zutaten für ein perfektes Bergwochenende, besonders wenn man so gutes Wetter erwischt, wie wir an diesem Maiwochenende. In den Ötschergräben kostete es uns einige Überwindung, den Badespaß aus Zeitgründen für den nächsten Tag aufzusparen. In der Mittagshitze gerieten wir im Aufstieg zum Taubenloch ordentlich ins Schwitzen. Bevor wir den Grat erreichten, mussten noch einige steile und harte Altschneefelder gequert werden, was Konzentration und Zeit erforderte. Im warmen Sonnenlicht des späten Nachmittags begannen wir dann die anregende Kraxelei über den Rauen Kamm (I+) – Tief- und Ausblicke ohne gleichen! Viel zu früh erreichten wir den Gipfel, wo wir auf ebener, weicher Grasmatte lagerten und den Sonnenuntergang erwarteten. Einziger Schönheitsfehler: Aufgrund des vergessenen Feuerzeugs gab es statt Suppe bloß kalte Jause. Am nächsten Vormittag stiegen wir über das Ötscherschutzhaus in die Hinteren Ötschergräben ab, wo wir uns diesmal auch Erfrischung im eiskalten Wasser gönnten.

in den Ötschergräben

in den Ötschergräben

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unterhalb des Rauhen Kammes

unterhalb des Rauhen Kammes, Blick auf die Ötschergräben

Querung über Altschneefelder

Querung über Altschneefelder

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am Rauhen Kamm, Blick nach Süden

am Rauhen Kamm, Blick nach Süden

Rückblick über den unteren Teil des Kammes

Rückblick über den unteren Teil des Kammes

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am Fels

am Fels

Aussicht ins Alpenvorland

Aussicht nach Osten Richtung Schneeberg

am Gipfelplateau

am Gipfelplateau

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Ausblick nach Süden zum Hochschwab

Ausblick nach Süden zum Hochschwab

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Sonnenuntergang am Ötscher

Sonnenuntergang am Ötscher

Morgenstimmung

Morgenstimmung

Ausblick nach Westen

Ausblick nach Westen

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Aurikel

Aurikel

Knabenkraut

Knabenkraut

auf dem Weg zu einer Schotterbank

auf dem Weg zu einer Schotterbank

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Akelei

Akelei

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