Schladminger Tauern (10. – 12. 10. 2014)

Auf der Suche nach dem Goldenen Oktober:
Drei Tage in den Schladminger Tauern

 Wenn das Sonnenlicht von der Augusthitze gebräunte Almwiesen vergoldet, wenn der Lärchenwald an den Hängen in Flammen steht, wenn auf den Matten die Preiselbeeren reif sind und sich der wolkenlose Himmel mit jedem Tag klarer in den Seen spiegelt, ja, dann ist er da, der goldene Oktober. In manchen Jahren steigt er bereitwillig in die Ebenen hinunter und wölbt sich wochenlang über’s ganze Land; in andrern währt er nur wenige Tage und man muss ihn suchen, auf einsamen Bergeshöh’n, während drunten im Tal schon der graue November Einzug hält. Aber ein Jahr ohne goldenen Oktober, das haben die Berge noch nicht nicht gesehen, dessen kann sich der Wand’rer ebenso gewiss sein, wie des Schneefalls, der ihm ein jähes Ende setzt.

Über Wien hing schon ein paar Tage Herbstnebel, den die Sonne nur nachmittags ab und an auflöste. Als dann der Wetterbericht für das Wochenende ein stabiles Hoch vorhersagte, war für M, die seit einigen Tagen zu Besuch war, und mich klar: In die Berge sollte es gehen, hoch über die Nebelsuppe hinaus. Nach einigem Überlegen entschieden wir uns für eine Gegend, die uns beiden noch unbekannt war: die Schladminger Tauern, die ich schon seit längerem als Tourenidee im Kopf hatte. Die Hütten hier waren bereits verschlossen, weswegen Zelt und warme Schlafsäcke in unseren Rucksäcken nicht fehlen durften. Anders als oft in den Kalkalpen würde es uns aber in den Tauern nicht an Wasser fehlen, und auch geeignete Übernachtungsplätze sollten sich leicht finden lassen.

Am Semmering durchbrechen wir die Nebelsuppe des Wiener Beckens und können ab da auf unserer Fahrt nach Westen strahlenden Sonnenschein und schöne Ausblicke, etwa ins Gesäuse und auf den Grimming genießen. Nach gut drei Stunden morgendlicher Autofahrt erreichen wir unser Ziel im Naturpark der Sölktäler, die Breitlahnhütte etwa tausend Meter über dem Meer. Der Himmel ist klar und die umliegenden Gipfel spiegeln sich im Schwarzsee, bis ein Windhauch die Wasseroberfläche kräuselt. Auf der Putzenalm endet der breite Almweg und nach einer kleinen Stärkung machen wir uns an den Hauptteil des heutigen Aufstiegs: Knapp tausend Höhenmeter trennen uns von der Kaiserscharte, dem höchsten Punkt des heutigen Tages – mit schwerem Gepäck eine mühsame Angelegenheit. Zunächst führt uns der Steig durch einen lichten Lärchenwald, im Zauber des warmen Nachmittagslichts. Bei einem Unterstand treten wir dann ins freie Gelände hinaus, noch ein paar Latschenfelder, dann nur mehr Gras und Fels. Kurz hinter der Scharte haben wir dann endlich das ersehnte Ziel vor Augen: zwei Bergseen, schwarzen Augen gleich, tief unter uns. Über steile Wiesenhänge und Geröll erreichen wir den oberen, den Angersee, im schwindenden Abendlicht. Wolken ziehen über die Gipfel und füllen rasch den Talkessel: Von der mächtigen Silhuette des Waldhorns hoch über dem See ist nun nichts mehr zu sehen. Wir errichten unser Nachtlager und werfen den Kocher an – erst als wir hier am Ufer langsam zur Ruhe kommen, merken wir, wie hungrig wir eigentlich sind…

Schwarzsee und Gnasen

Schwarzsee und Gnasen

Spiegelung

Spiegelung

im Aufstieg

im Aufstieg: Hochgang und Opferstock

Herbstlärchen

Herbstlärchen

M an der Kaiserscharte

M an der Kaiserscharte

Angersee

Angersee

Das Waldhorn ist kein ganz leichter Gipfel: das wird schon auf den ersten Metern klar, die aus der Scharte über einen kurzen Kamin auf den Westgrat hinausführen. Schon hier gilt es die Hände zur Hilfe zu nehmen, ähnliche leichte Kletterstellen begleiten den ganzen Aufstieg. Zwar überschreiten die Schwierigkeiten nie den oberen ersten Grad (meist I, Stellen I+), doch fordert die teils beträchtliche Ausgesetztheit des Geländes Aufmerksamkeit und Respekt. Der Steig weicht zunächst etwas in die Nordflanke aus, ehe er wieder den Grat erreicht und dann in die Südflanke übergeht. Die letzte schwierige Stelle liegt knapp 100m unterhalb des Gipfels und kostet M zwei Anläufe. Das Strahlen in ihrem Gesicht, als wir kurz darauf am Gipfel in 2702m stehen, ist dementsprechend breit. Die Aussicht ist großartig und reicht von den höchsten Gipfeln der Niederen Tauern, dem Hochgolling und der Hochwildstelle in unmittelbarer Nähe, bis zum Toten Gebirge, dem Dachstein, dem Tennengebirge und zu den vergletscherten Gipfeln der Hohen Tauern in der Ferne. Nach einer kurzen Rast machen wir uns an den Abstieg, der uns unerwartet leicht fällt: Nach dem letzten Kamin will M noch gar nicht glauben, dass wir die Schwierigkeiten tatsächlich hinter uns gebracht haben.

Tiefblick zum Lagerplatz der letzten Nacht

Tiefblick zum Lagerplatz der letzten Nacht

...und nach Norden ins Lämmerkar

…und nach Norden ins Lämmerkar

Westgrat; Blick auf den Hochgolling

Westgrat; Blick auf den Hochgolling

Waldhorn (2702m)

Waldhorn (2702m)

Gipfelpanorama Waldhorn

Gipfelpanorama Waldhorn

Nachdem wir an der Weggabelung unser schweres Gepäck wieder aufgenommen haben, machen wir uns an den kurzen Aufstieg zur Breiten Scharte, die uns in den Klafferkessel hinüberführt. Unzählige größere und kleinere Seen liegen hier vor uns ausgebreitet, der blaue Himmel spiegelt sich darin, dazwischen herbstbraune Matten und blanker Fels: ein unwirklich idyllischer Anblick. M und ich kommen aus dem Staunen gar nicht mehr heraus, mit jedem Schritt eröffenen sich neue Perspektiven, neue Spiegelungen auf den Wasserflächen. Hinter uns taucht wieder die beherrschende Gestalt des Waldhorns auf – da waren wir oben? – voraus tun sich Blicke auf die kalkhelle Dachsteinsüdwand in der Ferne jenseits des Tals auf. So begeistert sind wir von dieser großartigen Landschaft, dass wir beschließen, schon hier unsere Etappe zu beschließen und unser Lager über dem Ufer eines kleinen Sees nahe der Klafferscharte zu errichten. Das Wasser ist mit 8,5°C tatsächlich eisig kalt, aber unglaublich belebend…

 

Rückblick aufs Waldhorn

Rückblick aufs Waldhorn

M im Klafferkessel

M im Klafferkessel

Waldhorn - Nordflanke

Waldhorn – Nordflanke

Klafferkessel mit Greifenstein

Klafferkessel mit Greifenstein

Greifenstein

Greifenstein

Klafferscharte

Klafferscharte mit Dachstein im Hintergrund

Zeltplatz

Zeltplatz

 

In der Nacht ist etwas Regen gefallen, doch als wir morgens den Zelteingang öffnen, überrascht uns wieder strahlendblauer Himmel. Wir können gar nicht erwarten, bis sich die Sonne über die Gipfel im Osten emporgearbeitet hat und unseren Zeltplatz mit ihren Strahlen erwärmt, so motiviert sind wir zum Aufbruch. Rasch ist das noch feuchte Zelt eingepackt und mit Frühstück gestärkt geht es talwärts durchs Lämmerkar bis zur Preintalerhütte, die wir nach einer guten Stunde erreichen. Erst am Gegenhang kommen wir endlich aus dem Schatten ins wärmende Sonnenlicht, was wir umgehend für eine ausgedehnte Rast nützen: Der Hang ist voller niedriger Heidelbeersträucher, die reife Beeren tragen – eine halbe Stunde später haben wir eine ganze Dose voll gesammelt. Der weitere Aufstieg Richtung Trattenscharte ist steil und schweißtreibend: Erst als wir das weite Kar erreichen, lässt die Steigung etwas nach und wir machen an einem kleinen Bergsee Mittagsrast. Zum Greifen nah wirkt der Gipfel der Hochwildstelle, doch eine Wolkenfront aus dem Westen und die fortgeschrittene Tageszeit lassen uns von einem Abstecher absehen. Der Abstieg aus der Scharte nach Osten führt zunächst durch eine eindrucksvolle Blockhalde, ehe wir bei den Goldlacken wieder angenehmeres Gelände erreichen. Die Sonne steht schon tief und die Gipfel werfen lange Schatten in den Talgrund, doch wir haben noch einen weiten Weg vor uns: Erst nach einer langen, aussichtsreichen Hangtraverse bis zu den Felsspitzen der Kalkirchen beginnt der eigentliche Abstieg ins Tal. Vorbei an einer verfallenen Hüterhütte kommen wir ziemlich erschöpft im letzten Dämmerlicht zur Lassachalm, von wo aus wir auf den letzten beiden Kilometern nur mehr einem Fahrweg bis zu unserem Ausgangspunkt zu folgen brauchen. In einer Gaststube unten im Dorf bekommen wir noch ein deftiges Abendessen, ehe wir uns gestärkt auf den Nachhauseweg machen.

M im Trattenkar

M im Trattenkar

...kurz vor der Scharte

…kurz vor der Scharte

geschafft!

geschafft!

Blick nach Osten Richtung Sölktäler

Blick nach Osten Richtung Sölktäler

die Schatten werden schon länger...

die Schatten werden schon länger…

abendlicher Abstieg zur Lassachalm

abendlicher Abstieg zur Lassachalm

Nun ist Schnee gefallen, weit herunter bis in die Täler. Nachricht davon bekomme ich nur aus der Zeitung, während ich noch unter der lykischen Sonne weile, die den bevorstehenden Winter in unvorstellbarer Ferne hält: zu klar ist die Luft, zu warm das Licht, hier in den Bergen hoch über dem Golf von Antalya, den westlichsten Ausläufern des Taurusbogens. Messerscharf stehen die Konturen der Beydağları am Horizont, wenn ich aus dem Fenster meines Hotelzimmers blicke. Morgen Früh geht mein Flug nachhause, der Koffer steht schon gepackt neben meinem Bett. Soll ich doch den warmen Pullover bereithalten? Irgendwie freu’ ich mich nun doch schon auf den ersten Schnee. In Gedanken sind M und ich ja sowieso schon bei der Planung einer längeren Wintertour…

 

*   *   *

 

A la recerca de la tardor daurada:
Tres dies al Schladminger Tauern

 Aquests dies m’arriben imatges d’Àustria i de Catalunya ben diferents. D’una banda, les primeres nevades que ja han enfarinat els cims alpins. D’altra banda, des de casa, les primeres imatges de la tardor…

Fa dues setmanes, amb H, vam fer una travessa de tres dies pels Alps centrals austríacs, al Schladminger Tauern, entre Obersteiermark i Salzburg. Durant aquella setmana el pronòstic del temps anunciava una tardor daurada -expressió que he après aquí al nord: temperatures agradables, sol i boscos pintats amb ocre, groc i vermell. Unes condicions immillorables que no podíem deixar passar. Sobretot, perquè els refugis ja eren tancats i tocava fer bivac o dormir en tenda de campanya.

Fa poc més de dues hores que viatgem en cotxe i, com retallat i enganxat a sobre l’horitzó blavíssim, apareix el Gesäuse. Molt diferent de l’impressió que vaig tenir al setembre, al Totes Gebirge, en veure per primer cop les muntanyes després de molt de temps. Ara entenc l’entusiasme i l’atracció dels primers excursionistes alpins. Quan descrivien la set del cim. Les muntanyes eren, i continuen sent, senyors de la natura, que es presenten majestuosos i colossals al caminant.

La nostra travessa comença a l’aparcament de la Breitlahnhütte. Motxilla carregada. Comencem a caminar per una pista, l’inici d’una travessa sempre acostuma a ser feixuc, però el paisatge, l’escalfor del sol i un cel blau, gairebé mediterrani, paguen la pena de caminar durant mitja hora per aquest camí pensat per al caminant urbanita. H em diu de ser pacient, al final del camí hi ha una recompensa…

Sí, un cop més té raó. Arribem al Schwarzsee, que ens regala una imatge d’aquelles que queden registrades per sempre més en el bagul de la memòria. Encisats per la bellesa del reflex sobre les aigües fosques del llac, comencem a fer fotos i juguem amb les nostres càmeres per poder atrapar les formes dels cims reflectits. Jo ja muntaria la tenda de campanya aquí mateix i em quedaria aquí els tres dies de travessa: pot haver-hi algun lloc més bonic?

 

Schwarzsee

Schwarzsee

Un xic a desgrat, tornem a avançar per la pista, que ens durà fins al Putzentalalm, on veurem les darreres cases. Fa estona que caminem i H em proposa que abans de començar l’ascenció -ens esperen uns 1000mt de desnivell- fem una aturada per dinar i agafar forces. El sol ens escalfa i, mica en mica, retorna l’energia a les nostres cames.

El camí, gairebé invisible, s’enfila per un bac anomenat Kaisergraben – el torrent de l’emperador –, el lloc és digne del seu nom. Sembla fet exprés perquè hi passi l’emperador, o potser els excursionistes més privilegiats? Ascendim entre un bosc que sembla tret d’una pintura de Caspar-David Friedrich: una catifa de fulles marrons cobreix el camí i pinzellades daurades dibuixen els làrixs i els bedolls que ens indiquen el camí. Sí, l’hem trobada, la tardor daurada. Amb pas lent i silenciós, com si no volguéssim molestar la tranquil·litat del bosc, prosseguim el camí, que, lentament, s’enfila encara més per deixar el bosc enrera; primer els prats d’herba i més endavant la pedra.

Kaisergraben

 

Fa hores que ascendim i la Kaiserscharte -el coll de l’emperador- sembla que jugui amb el meu cansament, no arriba mai. Les cames semblen rendir-se just abans d’arribar al coll. Però, com sempre, en els moments de flaqueig, penso en el que trobaré quan sigui allà dalt. Tornem a avançar i és aleshores quan m’adono que em sento com a casa, als Pirineus. Mentre descendim entre roques i prats, envoltats de cims, m’adono que podria estar caminant per Ulldeter o pels estanys de Carançà o per l’Arieja. H escolta encuriosit els meus records. I m’explica que ell també sempre havia imaginat així els Pirineus.

 

Dämmerung

Kaiserscharte

Unes passes més i sota els nostres peus apareix la fita d’avui: els dos llacs Zwefenbergsee i Angersee on muntarem la tenda per passar-hi la nit. Fa estona que els núvols amaguen el sol i ha començat a fosquejar més d’hora. Tot i així, encara som a temps de fer unes quantes fotos dels estanys i de la boira juganera que no ens deixa veure els cims. Descendim, les cames alleugerides desitgen l’arribada a la riba de l’estany.

 

Zwerfenbergsee i Angersee

Zwerfenbergsee i Angersee

Ja som a tocar de l’estany i, encisats per la immensitat del Waldhorn, que com un déu protector, apareix lentament entre la boira, per sobre els nostres caps, comencem a muntar la tenda. No podem parar de mirar-lo. Ara, amb la darrera llum del dia, es reflecteix sobre l’estany, com si encara volgués semblar més gran, més present. El fred ens farà sopar d’hora i de pressa. Intercanviem poques paraules. Aquí dalt el silenci és tan present que no et deixa dir cap mot.

 

tenda

la nostra tenda

Avui el camí ens portarà cap a un dels llocs més bonics de tot Àustria, el Klafferkessel. Abans de deixar aquest vessant, però, ascendirem al Waldhorn, que silent, ens ha protegit durant la nit. El temps no pot ser millor: cel blau, net de núvols. Allà dalt ens espera una bona panoràmica. L’ascens no és fàcil, ple de respecte i, fins i tot, de basarda. Els darrers metres abans del cim, el meu cap em diu que no, les mans i les cames es fan enrere. Ajaguda sobre una pedra, espero a H. Ell no s’ha fet enrere i arriba fins al final, al cim. Mentre l’espero, m’empenedeixo d’haver escoltat el meu cap. H no se’n pot estar i ve a buscar-me, no em puc perdre l’espectacle que hi ha més amunt, només falten 100mt. Ara sí, ara no escolto pas el meu cap. Les meves mans i les meves cames s’omplen de coratge, amunt! Sí, hagués estat un error esperar-lo abaix i no arribar fins aquí dalt. Increïble, tenim una panoràmica de 360°: das Tote Gebirge, el Dachstein, das Tennengebirge i les glaceres dels Hohe Tauern

Tiefblick hinunter zum Angersee

Angersee i Zwerfenbergsee

Waldhorn (2702m)

Waldhorn (2702m)

panorama dalla cima

panoràmica del cim

Descens, ascens per una tartera i un altre coll (Breite Scharte). I, de cop, l’escena promesa per H: el Klaffersee. Un conjunt d’estanys esparcits al lliure albir de la natura. El sol s’hi emmiralla, com si volgués jugar al joc de la rateta. Seiem, no volem avançar, no volem deixar enrere tal espectacle de la natura. Tot i haver baixat en alçada, encara podem veure en l’horitzó el massís del Dachstein, senyorial, imponent. H proposa que, avui, el nostre camí s’atura aquí, caminarem una estona més fins als darrers estanys, on muntarem la tenda i gaudirem del paisatge. Aquest sol, aquesta llum, aquest paisatge potser no el tornarem a veure. Demà el camí serà més llarg, però no fa res. Avancem envoltats, a banda i banda, d’estanys i estanyols, que juguen amb els cims dels voltants; ara un reflex, ara un altre.

Breite Scharte

Breite Scharte

Klaffersee

Klaffersee

Greifenstein i Klafferkessel

Greifenstein i Klafferkessel

H

H cuinant

sera

capvespre

Muntem la tenda davant dins aquest escenari, com si nosaltres fóssim una part més de l’atrezzo. Sopem d’hora i a fora, malgrat el fred, però no volem perdre’ns la posta de sol i el joc de llums sobre l’aigua dels estanys que ens voregen. Fosqueja i el sol s’amaga darrera els núvols que portaran la pluja durant la nit.

Ens llevem d’hora, avui toca caminar de valent, ens esperen gairebé 2000mt de desnivell acumulat. Descens a la vall (Lämmerkar), ascens, coll (Trattenscharte) i de nou descens. La pluja de la nit ha deixat un ambient enfredolit, però net; al cel no hi ha ni un núvol i el sol ja escalfa els cims que ens envolten.

Descendim per un coll obac (Klafferscharte) cap a la vall, on trobarem la Preintalerhütte. Els músculs estan adormits i noten la fredor de l’obaga. Baixem lentament i, mica en mica, les cames s’alleugereixen. Caminem a la vora del riu que neix a dalt, als estanys. I, de cop, la tardor daurada es torna a fer present. Apareixen els primers làrixs daurats de tanta tardor i, com fanalets de Nadal, il·luminen el nostre camí.

El descens, que ha estat llarg, per fi s’acaba. Arribem a la Preintalerhütte, enclaustrada en un bac. Travessem el riu i comencem l’ascens tot buscant el sol per fer una pausa. Trobem un prat d’herba, sembla posat exprés pel nostre repòs. Seiem i ens adonem que estem envoltats de mirtils. La pausa esdevé una collita, que l’endemà serà un Strudel de formatge fresc i mirtils.

 

Blick zurück ins Lämmerkar

Lämmerkar

Prosseguim l’ascens, que com el descens, també serà llarg, però molt més càlid, ningú diria que som a mitjans d’octubre. Sembla que el temps faci una treva abans no arribi el primer fred de la tardor. Fa estona que els arbres han quedat enrere, ascendim per prats. Pas lent, camí enfilat. A la nostra dreta veiem novament el majestuós Waldhorn i, per sota, els estanys Sonntagskarseen. El camí s’enfila encara més i notem l’esgotament acumulat dels tres dies. Abans d’arribar al coll per iniciar el darrer descens ens aturem a la vora d’un estany, que també ens encanta amb el seu reflex. Dinem ràpid, darrera nostre empenyen un núvols que amenacen pluja.

L’arribada al coll (Trattenscharte), als peus del Hochwildstelle, és un escenari lunar, blocs de pedra blanca, massissa. Ara que els núvols han reculat, podem gaudir de l’escena abans de començar el descens. A l’altra banda del coll ens espera una tartera de rocs massissos. Petja concentrada, lenta; fa hores que caminem i el cansament ens podria trair.

 

Goldlacken

Goldlacken

Stierkarkopf

Stierkarkopf

Abans no comenci el bosc, gaudim dels darrers minuts de sol, que just arriben quan travessem una zona d’estanys (Goldlacken), que ens conduirà fins als prats ja sense sol, però amb la llum del capvespre. El cansament ara ja és esgotament i caminem en silenci. El descens sembla allargar-se, com si no tingués final. Desitjo arribar al cotxe, a casa i ficar-me en la banyera d’aigua calenta, però aleshores penso en quan sóc a Frankfurt, quan trobo a faltar les muntanyes i, apressadament, miro cap amunt, gairebé a les fosques, intento registrar les darreres imatges dels cims que m’envolten. Així, quan senti la seva mancança, tan sols hauré de tancar els ulls, perquè ells i totes les imatges d’aquests tres dies apareguin per apaivagar la meva nostàlgia.

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