Kraxeleien an der Hohen Wand (15. 12. 2013)

Leitergrabengrat (I-II, B) mit Dieter

Dieter und ich waren beide noch ziemlich verschlafen, als wir kurz vor sieben am Bahnhof Meidling eintrudelten. Das erklärt wohl auch, warum wir in den falschen Zug eingestiegen sind. Blöderweise handelte es sich um einen Railjet, dessen nächster Halt erst rund eine Stunde später an der ungarischen Grenze war. Als wir schließlich an der Hohen Wand eintrafen, war es bereits später Vormittag. Von Grünbach aus stiegen wir zum Wandfußsteig auf, den wir nach Nordosten folgten.

am Wandfußsteig

am Wandfußsteig

alle paar Meter eine Kletterroute...

alle paar Meter eine Kletterroute…

Herrlicher Sonnenschein und Temperaturen, die besser in einen September denn in den Dezember passen würden ließen mich bald im kurzärmeligen Leibchen marschieren. Ins Gespräch vertieft verloren wir mehrere Male die Markierung und fanden uns auf Steigspuren zu weit oben, was unsere Laune aber keineswegs trübte. Erst deutlich nach Mittag erreichten wir den Leitergraben, wo wir nach der kleinen Brücke steil den bewaldeten Hang rechts hochstiegen und so den Grat erreichten. Von da an konnten wir fast 150 Höhenmeter abwechslungsreicher Gratkletterei (I-II) in schönem aber abseits der markierten Route sehr brüchigem Fels genießen.

im unteren Abschnitt

im unteren Abschnitt

Immer wieder ergaben sich hübsche Ausblicke nach Osten über die Neue Welt.

Ausblick auf die Neue Welt

Ausblick auf die Neue Welt

Die “Schüsselstelle” (B) ist etwas ausgesetzt aber mit einem kurzen Drahtseil versichert.

Dieter in der "Schlüsselstelle"

Dieter in der “Schlüsselstelle”

schon vorbei?

schon vorbei?

auf der Hochfläche angekommen

auf der Hochfläche angekommen

Als Abstieg wählten wir dann den Leitergraben, der im Gegensatz zum Grat noch eine Schneedecke aufwies.

am Ausgang des Leitergrabens

am Ausgang des Leitergrabens

Anschließend gelangten wir über Zweiersdorf zur Bahnhaltestelle Höflein.

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